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Ja zu VERAS

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Aargauer Bevölkerung ebnet den Weg für eine gesamtheitliche Mobilitätslösung


Das Komitee VERAS JA nimmt das heutige Abstimmungsresultat mit grosser Freude und Respekt zur Kenntnis. Mit einem Ja-Anteil von 54.25 Prozent haben die Aargauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Vorlage zur Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr (VERAS) angenommen und damit den Weg für die Umsetzung eines wichtigen Zukunftsprojekts freigemacht.


Der Entscheid zeigt, dass eine Mehrheit der Bevölkerung von den langfristigen Vorteilen der Vorlage überzeugt ist. Gleichzeitig macht das knappe Resultat deutlich, dass das Projekt sorgfältig umgesetzt und die Anliegen aller Betroffenen bestmöglich berücksichtigt werden müssen. Die Ablehnung in Gemeinden bzw. Regionen des Kantons, die vom Projekt nicht oder nur indirekt betroffen sind, nimmt das Ja-Komitee ernst.


VERAS war von Beginn weg ein Projekt mit regionalem Schwerpunkt, dessen Finanzierung und Nutzen jedoch auf einer kantonalen Perspektive beruhen. Dass zahlreiche Gemeinden ausserhalb der direkt betroffenen Region die Vorlage unterstützt haben, ist Ausdruck gelebter Solidarität innerhalb des Kantons. Umgekehrt ist für das Komitee klar: Auch Gemeinden bzw. Regionen, die VERAS heute kritischer beurteilt haben, sollen künftig auf Unterstützung zählen können, wenn wichtige Mobilitäts- und Infrastrukturprojekte in ihrem eigenen Umfeld anstehen. Die Verkehrsherausforderungen des Kantons lassen sich nur gemeinsam lösen.


«Wir freuen uns über das Vertrauen, das die Mehrheit der Bevölkerung dieser Vorlage ausgesprochen hat. Gleichzeitig verstehen wir das Resultat als Auftrag, die Umsetzung verantwortungsvoll, transparent und im engen Dialog mit den Gemeinden und der Bevölkerung voranzutreiben», hält Kampagnenleiter Stefan Huwyler fest.


Eine ausgewogene Lösung für die verschiedenen Mobilitätsformen

Mit VERAS erhält die Region eine Gesamtlösung für die Mobilität. Die Vorlage schafft Voraussetzungen für einen leistungsfähigen öffentlichen Verkehr, entlastet stark belastete Ortszentren, verbessert die Verkehrssicherheit und stärkt die Verbindungen für den Fuss- und Veloverkehr. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, die Erreichbarkeit für Bevölkerung und Wirtschaft langfristig sicherzustellen.


Das Komitee ist überzeugt, dass die Herausforderungen der Mobilität nur mit einer vorausschauenden Planung gelöst werden können. Der heutige Entscheid schafft die Grundlage dafür, dass die Verkehrsinfrastruktur mit der Entwicklung der Region Schritt halten kann und bestehende Engpässe nachhaltig entschärft werden.

Besonders erfreulich ist aus Sicht des Komitees, dass die Bevölkerung einer ausgewogenen Lösung zugestimmt hat, welche die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse berücksichtigt. VERAS verbindet Investitionen in Strasse, öffentlichen Verkehr sowie Fuss- und Veloverkehr und verfolgt damit einen ganzheitlichen Ansatz.


Das Komitee dankt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für ihre aktive Teilnahme an der Abstimmung. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Gemeinden, Verbänden, Unternehmen und Privatpersonen, die sich während der vergangenen Monate für die Vorlage engagiert haben.


Vorbildcharakter für kommende Projekte

Gleichzeitig respektiert das Komitee die Haltung jener Bürgerinnen und Bürger, die der Vorlage kritisch gegenüberstanden. Die Diskussionen der vergangenen Monate haben gezeigt, wie wichtig den Menschen in der Region Fragen der Mobilität, der Lebensqualität und der räumlichen Entwicklung sind. Diese Anliegen werden auch in der nächsten Projektphase von zentraler Bedeutung bleiben.


VERAS kann und soll ein Beispiel sein für kommende Verkehrsprojekte: Gesamtheitlich, unideologisch und nachhaltig. Mit dem heutigen Ja schafft der Aargau die Grundlage für eine Mobilität, die den Bedürfnissen von morgen gerecht wird – verlässlich, sicher und für alle.

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